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"Rettet
das Hexbachtal - Hände weg vom Grünzug B"
Unter der Leitung
von Friedel Lemke und Lothar Reinhard von der MBI und von Frank Jäger
vom Naturschutzbund Essen wurden 4 Forderungen aufgestellt.
Einhellige
Meinung aller Teilnehmer war: Es darf nie wieder dazu kommen, dass
Politiker und Verwaltungen,wie in diesem Fall geschehen, 10 Jahre lang
hinter dem Rücken der Bürger unter Ausschluss der Öffentlichkeit
an derZerstörung unserer Umwelt planen dürfen!
Es kann nicht
angehen, dass Verwaltungen, die von unseren Steuergeldern bezahlt werden,
über unsere Köpfe hinweg Entscheidungen treffen, die unsere Lebensqualität
erheblich beeinträchtigen.
Sprechergewählt!
Auf der konstituierenden
Sitzung am 14. 9. 00 in der Gaststätte Talschänke wählte
die BI ein Sprecherquartett aus den Anwohnern Frank Dekkert aus Oberhausen,
Friedel Lemke und Peter Hesse aus Mülheim sowie Frank Jäger von
dem Essener Nabu. Es wurden ferner 2 Arbeitskreise gebildet. Einer
zur Öffentlichkeits und Aktionstätigkeit, sowie ein Fachleuteausschuss,
der die neuen Pläne über prüfen und dazu Alternativen entwickeln
soll. Ferner wurde eine Internetadresse eingerichtet www.hexbachtal.de,
unter der jederzeit Neuigkeiten der Entwicklung, Informationen zum Hexbachtal
und Termine abgerufen werden können.
Was haben wir als Bürgerinitiative bisher erreicht?
Das Alles
zeigt: Der massive Bürgerprotest alter Beteiligten zeigt Wirkung.
Letztes Ergebnis
dieses Drucks der Anwohner und Nutzer des Tales war die Begehung am 18.
Oktober unter Beteiligung des Landesumweltministeriums, der Stadtwerke
Essen, der Bürgerinitiative und der Naturschutzverbände.
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Das Ergebnis
der Begehung war:
Dieses Ergebnis
zeigt, wie wichtig und richtig die 4 Forderungen der Bürgerinitiative
sind.
Der ersten
Forderung
nach Bügerbeteiligung ist damit Rechnung getragen worden.
Das zeigt
aber auch, wie wichtig es ist, auf diesem Weg weiter zugehen und sich nicht
eher zufrieden zu geben, bis alle vier Forderungen erfüllt sind!
Ein kluger
Mensch hat einmal gesagt:
Nur der tote
Fisch schwimmt immer mit dem Strom! Wir aber wollen ein quicklebendiger
Fisch sein und uns nicht mit dem zufrieden geben, was uns "sogenannte Fachleute"
sagen.
Wir
sind der Meinung es muss auch Lösungen geben die das Tal nicht schädigen.
Eine Möglichkeit
wäre die Reduzierung der Einleiter von der Aktienstr. und der Lohstr.
Wenn wir die Zahl der Einleiter reduzieren, brauchen wir keinen Kanal von 2,5m Innendurchmesser. Dann brauchen wir auch kein Mischwasser Rückhaltebecken am Hexberg von der Größe eines Fußballplatzes. Dann könnte
der alte Kanal, wenn er von innen saniert wird, ausreichen.
Das ist eine
von mehreren Lösungen, die zu prüfen sind.
Bauland
sollgeschaffen werden!
Wer unser
Tal zerstören will, hat nur eins im Sinn: Schaffung von Bauland, die
diese gigantische Planung mit überdimensionalem Kanaldurchmesser notwendig
macht!
Das
wollen wir verhindern!
Deshalb fordern
wir:
Dazu rufen
wir alle Bürger aus Mülheim, Essen und Oberhausen auf:
Rettet
das Hexbachtal
Hände
weg vom Grünzug B!
Wir, die Bürgerinitiative,
freuen uns über jeden, der unsere Forderung unterstützt und eventuell
auch mitarbeiten will. Unsere Kontaktadressen lauten:
für
Mülheim:Friedel
Lemke, Dellwigerstr.13, 45475 MH R Tel. 0208/753416 Email:
sigrid.lemke@cityweb.de
für
Oberhausen: Frank Dekkert, Lepkesfeld 40, 46047 OB Tel. 0208/876582
für
Essen: Frank Jäger, Majskamp 15, 45356 Essen, Tel. 0201 /694004
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Dokumentation
einiger Aktionen der Bürgerinitiative "Rettet das Hexbachtal - Hände
weg vom Grünzug B"
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| 4. Februar 2001 | Ihre Meinung | Your Opinion | ||
| Seite gestaltet von Bernhard Vornefeld | ||||