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Lage
und Daten
Der Hexbach gehört dem Emschereinzugegebiet
an. Er hat seine südlichste Quelle im Ortsteil Winkhausen (Mülheim)
nördlich der Aktienstraße auf ca. 90 m ü.NormalNull
und verläuft von hier aus nordwärts entlang der Stadtgrenze Essen/Mülheim
nach Oberhausen und mündet dort im Stadtteil Borbeck bei ca. 30 m
ü.NN in die Emscher. Der Bach führt das ganze Jahr hindurch Wasser
und weist mit 23 - 53 I/s (Meßwert an der Renaturierung, ca. Oberhauserstraße)
einen günstigen Trockenwetterabfluß auf. Der Bach wird im oberen
Abschnitt durch Hangquellen wie auch Quellen in Sumpfgebieten gespeist,
die ihre Begründung in einer grundwasserundurchlässigen Schicht
in der Höhe Bedingrade/Dümpten haben. Durchschnittlich weist
er ein Gefälle von 6,7 °h auf.
Läppkes Mühlenbach und Hexbach
weisen zusammen eine ungefähre Länge von 7 km auf (die oberen
Seitenarme ausgeschlossen) mit einem Einzugsgebiet von 7,07 km2.
Die Sohlbreite nimmt im Verlauf des Baches nach Norden auf bis zu 3 m zu.
Im unteren Bachbereich wird der Läppkes Mühlenbach ab dem Güterbahnhof
Frintrop verrohrt der Emscher zugeführt, wobei er kurz vor der Mündung
noch unter dem Rhein-Herne-Kanal hindurchgeführt wird.
Klima
Das Einzugsgebiet des Hexbaches/Läppkes
Mühlenbaches befinden sich im maritimen Klimabereich Nordwestdeutschlands.
Atlantische feuchte Luftmassen überwiegen und sorgen für Niederschagswerte
von ca. 900 (893) mm im Jahr, die sich relativ gleichmäßig über
das ganze Jahr verteilen (WETTERAMT ESSEN, 1992). Die Temperaturen sind
mit durchschnittlich 17,1 °C im Juli als kühl feucht zu bezeichnen
und mit 1,7 °C im Januar mild.
Naturräumliche
Gliederung
Der Bach befindet sich im Übergangsbereich
zwischen Mittelgebirge und Norddeutschem Tiefland. Das Einzugsgebiet ist
zur Großlandschaftseinheit der Westfälischen Tieflandsbucht
zuzuordnen. Hiervon lassen sich wiederum die zwei naturräumliche Großeinheiten
"Emscherland" und "VVestenhellweg" abtrennen, durch welche der Untersuchungsbach
verläuft: südl. Bereich - Westenhellweg, nördl. Bereich
-Emscherland.
Beim Emscherland handelt es sich um ein
flaches West - Ost gerichtetes Urstromtal, das von saalezeitlichen Schmelzwässern
geformt wurde. Als Folge befinden sich im Untergrund Sande und Schluffe
der Niederterrasse unter geringmächtigen Auensedimenten. Der Westenhellweg
beschreibt eine leicht gewellte, lößbedeckte Fastebene, die
von Süden nach Norden von + 160 m auf + 50 m NN absinkt. Die zusammenhängende,
stellenweise bis zu 12 m mächtige Lößdecke liegt über
lückenhaften saalezeitlichen Grundmoränen Ablagerungen, aus denen
streckenweise kiesiges Gestein zutage tritt (GEOLOGISCHE KARTE NRW ,1986).
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